Kontemplation und Kosten: Ethik und Ästhetik der Datenspeicherung

Steffen Mau hat Grenzen als Sortiermaschinen beschrieben. Die Vorstellung, dass eine raumübergreifende Vernetzung die nationalen Grenzen auflöst, ist eine Illusion. Überwachung, Datenspeicherung und Kontrolle sorgen dafür, dass die räumliche Mobilität selektiver geworden ist. Mit der Digitalisierung stellen sich deswegen Fragen von Menschenrechten neu. Das ist aber nicht die einzige kritische
Dimension der Globalisierung: der intensivierte Warenverkehr, der Energiebedarf für die Datenspeicherung gestalten Räume und Landschaften im großen Maßstab. Ethische und ästhetische Fragen sind untrennbar miteinander verbunden – wie kann damit ein Umgang gefunden werden?

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